Wie Du Fußpilz (Tinea pedis) in den Griff bekommst

Fußpilz ist eine Pilzinfektion, die sich meist auf die Zehenzwischenräume, den Fußsohlen und in manchen Fällen auch auf den Fußrücken legt. Auch die Ferse ist ein typischer Ort für den befall mit einem Pilz. Der Fußpilz ist eine typische Hautpilz-Krankheit. Ärzte (Dermatologen) nennen dies auch Dermatomykose.
Besonders typisch ist der Befall der Hornsubstanz. In manchen Fällen befällt die Pilzerkrankung auch die tieferen Hautschichten. In zirka 75% der Fußpilzerkrankungen ist der Fadenpilz Trichophyton rubrum für den Befall verantwortlich.

Menschen mit Fußpilzerkrankungen leiden sehr oft darunter. Nicht selten treten mit dem Befall starke Juckreize auf. Dazu kommen in vielen Fällen nässende Bläschen oder Schuppenbildung. Letztlich verursacht Fußpilz auch sehr oft Schmerzen beziehungsweise schmerzhafte Hauteinrisse.

Fußpilz ist peinlich und gefährlich – Statistiken!

Canesten Extra hat eine Studie durchführen lassen, die sich mit dem Tabuthema Fußpilz beschäftigt. Demnach nimmt der Fußpilz mit über 40% die erste Position der peinlichsten Hauterkrankungen ein. Noch vor Warzen, Akne oder Herpes!

Dies zeigt letztlich auch, dass die Mehrheit der Menschen nicht über das Thema Fußpilz sprechen möchte. Das kann zum Problem werden. Die Studie von Canesten zeigt weitere Zusammenhänge beziehungsweise Annahmen. Nimmt man die Anzahl der Gesamtbevölkerung (ca. 82,5 Millionen) entspricht die ermittelte Quote etwa 33,5 Millionen Menschen. Vielleicht ist die Peinlichkeit der Grund, weshalb zahlreiche Menschen mit einem Fußpilz Problem zögern, diesen auch zu behandeln. Jüngsten Erhebungen zu Folge leiden etwa 25 Millionen Deutsche unter Fußpilz. Doch nur ein Drittel dieser Menschen behandeln diese Hauterkrankung.

Und das, obwohl es durchaus beste Chancen gibt, einen Fußpilz innerhalb von 7 Tagen sicher zu heilen. Dies geht aus dem Dokument “Tinea der freien Haut” hervor – Möglich war dies mit einem Stoff Namens  Terbinafin , welcher auch in der Creme Lamisil enthalten ist – Hier klicken

Eine andere Statistik des Portals Statista zeigt, das fast 87% der Menschen keine rezeptfreien Produkte gegen Fußpilz einnehmen beziehungsweise nutzen. Da kann man an dieser Stelle nur hoffen, dass genau diese 87% bei einem Arzt waren und sich von ihm haben helfen lassen. Denn die Ansteckungsgefahr bei einem Fußpilz ist extrem hoch. Vor allem in frühen Phasen kann man auch mit rezeptfreien Fußpilz Hausmitteln einiges bewirken und unter Umständen den Fußpilz komplett selbst behandeln.

Ohne Behandlung kann kein Fußpilz abheilen!

Im Gegenteil. Ein unbehandelter Fußpilz wird sich immer weiter ausbreiten. Nicht nur am eigenen Körper. Lebt man mit mehreren Menschen zusammen, besteht für diese eine extrem hohe Gefahr der Ansteckung. Daher muss man schnell reagieren. Notfalls erst einmal mit einem Fußpilz Hausmittel.

Fußpilz Arten
Fußpilz Symptome
Wie sieht Fußpilz aus?

 

Behandlung von Fußpilz

Eine frühzeitige Behandlung kann die Pilzerkrankung in ziemlich kurzer Zeit heilen. Umso länger man wartet, umso deutlicher werden die Anzeichen und die Beschwerden, die damit einhergehen. Die Möglichkeiten der Behandlung sind tatsächlich vielfältig. Sie reichen von einfachen Sprays über Salben bis hin zu einer Therapie mit Tabletten. Eine Behandlung schließt aber auch die Änderung verschiedener Lebensgewohnheiten ein. So ist es beispielsweise ehr wichtig, dass Sie atmungsaktive Schuhe verwenden. Dadurch verhelfen Sie Ihren Füßen zu einem optimalen Fußklima und beugen einem Fußpilz vor.

natürliche Mittel zur Behandlung

 

Grapefruitkernextrakt

Für die Behandlung stehen auch alternative Heilmethoden zur Verfügung. Auch soll es verschiedene Fußpilz Hausmittel und natürliche Mittel geben, die bei Pilzerkrankungen helfen. Solch ein natürliches Mittel ist beispielsweise der Grapefruitkernextrakt (findet man zum Beispiel hier) . Nach derzeitigem Wissen kann Grapefruitkernextrakt bei über 100 verschiedenen Pilzarten eine antimykotische (pilztötende) Wirkung entfalten.

Grapefruitkernextrakt wirkt durch das Angreifen der Zellwände von Bakterien und Pilzen. Dadurch kommt es zum Aussickern der Zellanteile, so dass die Mikroorganismen sozusagen ausbluten. Eine weitere Mechanik des Grapefruitkernextraktes ist verursacht Funktionseinbußen der Zellwände. Dadurch können Bakterien, Parasiten und Pilze keine Nährstoffe mehr aufnehmen. Sie sterben ab.

Teebaumöl gegen Fußpilz

Teebaumöl gegen FußpilzTeebaumöl besitzt, dank der enthaltenen Terpene, eine beachtliche pilzabtötende Wirkung und wird oft und erfolgreich zur Behandlung von Fußpilz eingesetzt. Das Teebaumöl wird pur auf die betroffenen Stellen aufgebracht. Man kann es auch mit Sesamöl mischen und erreicht dadurch ein tieferes Eindringen in die Haut. Im besten Fall ist der Fußpilz dadurch bereits nach 3 Tagen erledigt. Teebaumöl gegen Fußpilz findet man bspw. hier unter diesem Link.

Alternativ oder auch Ergänzend zum normalen Einreiben, kann man auch ein Fußbad mit Teebaumöl machen. Dazu gibt man 15 Tropfen Teebaumöl in warmes Wasser und stellt die Füße zirka 15 Minuten hinein.

Wichtig zu wissen: Teebaumöl ist eher als Behandlung von Außen zu verstehen. Wenn das eigene Immunsystem nicht stark genug ist, kann der Fußpilz erneut auftreten. Außerdem warnen Dermatologen vor möglichen allergischen  Reaktionen mit der Haut. Ein ergänzendes Fußbad ist daher immer dem Einreiben vorzuziehen.

schwarzer Tee gegen Fußpilz

Schwarzer Tee lindert ziemlich schnell den Juckreiz. Die enthaltenen Tannine sollen dabei den Hautpilz abtöten. Der Tee wird jedoch nicht getrunken, sondern in Form eines 30 minütigem Fußbades angewandt. Pro Liter Wasser nimmt man dazu zirka 20 Gramm schwarzen Tee. Die Qualität des Tees spielt dabei eine wichtige Rolle. Besonders gebrochene Blätter sorgen dafür, dass der Tee besonders kräftig wird und eben besonders viel Tannine enthält. Damit ist der schwarze Tee das dritte natürliche Mittel zur Behandlung von Fußpilz in unserer Liste. Einen schwarzen Tee, direkt aus Indien, finden Sie beispielsweise hier. 

Apfelessig gegen Fußpilz

Vielleicht ist die Behandlung von Fußpilz mit Apfelessig ein Ammenmärchen. Tatsächlich schwören zahlreiche Menschen darauf. Es gibt jedoch keine verlässlichen Studien, die eine positiv, nachhaltige Wirkung von Apfelessig bei Fußpilz belegen. Wer es dennoch probieren möchte, sollte eine Mischung von 1:4 Apfelessig:Wasser nehmen und damit ein Fußbad machen. Der Apfelessig hat eine keimtötende Wirkung. Das kann durchaus unterstützend helfen. Die Füße sollten abschließend sehr gut getrocknet werden.

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verschiedene Quellen:

Tabuthema Fußpilz

Statistik des Portals Statista

Tinea der freien Haut

 

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2 Kommentare

  1. A. Schulze

    Hallo Onlinehilfe Team,

    von schwarzem Tee gegen Fußpilz habe ich noch nie gehört. Das war mir absolut neu. Danke für den Tipp. Mit Apfelessig hatte ich keinen Erfolg. Mein Arzt hat auch gesagt, dass das nicht hilft.

    Ich werde den schwarzen Tee wie oben beschrieben für mein Fußbad verwenden.

    Viele Grüße aus dem Schwarzwald

    Antworten
  2. Gerhard

    Tolle Infos über Fußpilz. Wenn das Thema nicht für so viele Menschen Tabu wäre, würden sich vielleicht auch weniger anstecken.
    Ich habe mir damals meinen Fußpilz im Urlaub geholt. Zum Glück konnte man das ganz gut behandeln. Hat trotzdem ein paar Wochen gedauert.

    Antworten

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